Auch nach 20 Jahren unvergessen

(von Frithjof Banisch Oberst a.D.)

  

Auch nach 20 Jahren bleiben die Demütigungen und Vorverurteilungen, die Ehrabschneidung und die Geschichtsbeugungen durch die marktbestimmenden Medien in der bundesdeutschen Öffentlichkeit bei den Betroffenen und deren Familien unvergessen. Wozu dann die Politik und die Justiz dieses Landes im Umgang mit DDR - Militärs und Grenzern fähig waren, um die DDR zu deligitimieren, darf nicht in Vergessenheit geraten.

Es war und bleibt Unrecht!

Deshalb hier ein für die damalige Zeit bemerkenswerter Artikel in wesentlichen Auszügen auch mit dem Blick darauf, was im Jahr der dreißigsten Wiederkehr des Tages des sogenannten "Mauerfall" medial und politisch zu diesem Thema erwartet werden kann. Wie stellt der Autor bereits vor 20 Jahren fest: " Solange jedoch eine mit den Mitteln der Strafjustiz durchgesetzte Deutungsmacht über die Geschichte der Ostdeutschen, die wie eine geistige Enteignung wirkt, dominiert, werden die mit ihrer Geschichte polarisiert und nicht vereint. Erst wenn alle Akteure deutscher Nachkriegsgeschichte offen reden können wird auch unsere Geschichtsbetrachtung wahrhaftig sein."

 

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