(K)ein Bericht zur Deutschen Einheit,

„Mauerfall“

nur Gedanken eines Betroffenen 30 Jahre danach

( von Oberst a.D. Frithjof Banisch  )

Für mich als einen der vielen Grenzer, die damals mitten in den turbulenten Ereignissen steckten,  ist mit dem Abstand der Jahre das Bild vom „Danach“ in meinem Land, dem Land des Vaters und der Sprache der Mutter, leider zutiefst zerrissen. Das materielle Leben der übergroßen Masse der Bürger in meiner Heimat ist auf einem bemerkenswert hohen Niveau im Vergleich zu anderen Ländern dieser Welt. Dabei reden wir nicht von Gerechtigkeit! Wer bei all den dennoch sichtbaren Problemen im Beitrittsgebiet auf dieser Ebene den gegenwärtig durchschnittlichen  Standard negiert, der ist nicht wirklich ernst zu nehmen. Zutiefst zerrissen ist mein Bild dennoch von der gegenwärtigen BRD aus vielen Gründen, was bei einem Mann meines Alters wohl kaum von öffentlichem Interesse sein dürfte. Doch auch bei mir sind Kinder da, und Enkel auch.

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Kaum beachtet im Jahr der Jahrestage

Zum Truppenabzug der GSSD vor 25 Jahren

von Oberst a.D. Frithjof Banisch

 

Wenn man heute an der südöstlichen Ampelkreuzung der Ortschaft  Wünsdorf, südlich Berlins, von der B96 links abbiegt, findet man linker Hand und im lichten Wald liegend ein langgestreckt erscheinendes Gebäude mit hohen Fenstern und einer Terrasse über dessen gesamte Länge. Das in seiner Grundfläche aber fast quadratische und somit große Haus erlebte mehrere Umbauten in der Geschichte seiner  militärischen Nutzung. Erst nach 1994 wurde es zu einer zivilen Einrichtung umgestaltet. Das Geld dafür kam mit dem Zauberwort „Konversion“ nach Wünsdorf.

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Die Militärstrategie Russlands und die Wissenschaft

Zur Rede des Generalstabschefs der Streitkräfte Russlands am 2. März 2019.

Ein Kommentar

von Oberst a. D. Dr. Rainer Böhme und Oberst a. D. Prof. Dr. Wilfried Schreiber

 

Erst ein reichliches Jahr liegt die März-Rede zur Lage der Nation von Präsident PUTIN zurück, in der er die (militär-) politischen Konsequenzen aus der Verweigerung des Dialoges durch den ABM- Vertragspartner aufzeigte. Wladimir W. PUTIN schloss damals seine Ausführungen über die militärtechnische Antwort Russlands mit den Worten: „...Wir wollten unsere Partner zu Verhandlungen bewegen [...], aber niemand wollte mit uns reden und uns zuhören. Hören Sie uns jetzt zu!“

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