Weitere Vertiefung der engen Waffenbrüderschaftsbeziehungen zwischen den ehem. Grenzsoldaten der CSSR und DDR

 

Am 22. Juni 2019 fand in Krasna/CZ das jährliche traditionelle Treffen ehemaliger Grenzschützer der 5. Grenzbrigade Cheb aus Anlass des 68. Jahrestages der CSSR-Grenzschutzorgane statt. Das Treffen war eingebettet in unsere 10-jährige Grenzerfreundschaft 2009 – 2019. Daran nahmen 22 ehemalige DDR-Grenzer, NVA-Soldaten und Sympathisanten der „Freunde der Grenzkompanie Posseck“, Vertreter des Vorstandes des „Verbandes zur

Pflege der Traditionen der NVA und der Grenztruppen der DDR“ und der Regionalgruppe Berlin teil. Die Delegation der „Freunde der Grenzkompanie Posseck“ stand unter Leitung von Oberstleutnant a.D. Gerit Kaiser. Der Vorstand des Verbandes war mit Major a.D. Rainer Paskowsky, Oberst a.D. Herbert Prauß, Oberstleutnant a.D. Frank Kursawe und des Ältestenrates des Verbandes mit Oberstleutnant a.D. Werner Wagner sowie Fregattenkapitän a.D. Prof. Hans Fischer vertreten. Ganz herzlich wurde auch der Generalkonsul der Russischen Föderation in Karlsbad, Michail Nikolajewitsch Ledenew, begrüßt. Im Mittelpunkt aller Redenbeiträge stand die Ehrungen der ermordeten und verstorbenen Grenzsoldaten der CSSR und DDR, der verantwortungsvolle und gemeinsame Dienst zum Schutze der Staatsgrenzen der CSSR und DDR an der Trennungslinie zwischen dem Warschauer Vertrag und der NATO und zur Sicherung des Friedens nach 1945. Scharf verurteilt wurde die aggressive Politik der NATO gegenüber Russland und die gegenwärtige Unberechenbarkeit der USA-Politik. Alle Diskussionsredner unterstrichen die erlebbare Waffenbrüderschaft zwischen den ehem. Angehörigen der 5. Grenzbrigade Cheb und den Freunden der Grenzkompanie Posseck bei den Treffen in Neustadt/Vogtland und in Krasna und Dylen. Gewürdigt wurde auch der ständige Informationsaustausch zwischen den Vorständen und Organisatoren. Diese engen Waffenbrüderschaftsbeziehungen wurden nochmals in den Redebeiträgen von Oberstleutnant a.D. Gerit Kaiser und Major a.D. Rainer Paskowsky unterstrichen. Der Vorstand der „Freunde der Grenzkompanie Posseck“  konnte wieder aktive Grenzschützer auszeichen. Im Auftrage des Vorstandes des „Verbandes zur Pflege der Traditionen der NVA und der Grenztruppen der DDR“ zeichnete Major a.D. Rainer Paskowsky verdienstvolle Grenzschützer mit der „Ehrennadel des Verbandes“ aus. Oberstleutnant a.D. Werner Wagner überreichte im Namen der „Berliner“ ein Bild vom  „Brandenburger Tor“ und eine Geldspende für das neue Grenzerdenkmal an die tschechischen Genossen. Am Gedenkstein für die gefallenen Grenzschützer in der Zeit von 1918 bis 1992 wurden Blumengebinde durch alle Delegationen niedergelegt.

Dieses Treffen belebte und vertiefte wiederum unsere langjährigen Waffenbrüderschaftsbeziehungen, und festigte persönliche Freundschaften zwischen den ehemaligen Grenzern der CSSR und der DDR.

Oberstleutnant a.D. Frank Kursawe