Dokumente / Materialien

 

1. Die Herausbildung des Grenzregimes in der Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und in der Deutschen Demokratischen Republik


Herausgeber: IGRA

Redaktion: Oberstleutnant a. D.  Roland Potstawa

Vorbemerkungen

Die vorliegende Dokumentation reiht sich in die bisherigen Veröffentlichungen und Bemühungen der IGRA ein, einen eigenständigen und authentischen Beitrag zu Teilfragen der Geschichte der Grenzpolizei/Deutschen Grenzpolizei von 1946 bis 1960 zu leisten.

Dabei wird wiederum das Anliegen verfolgt, geschichtsinteressierten Bürgern ein Material über die Herausbildung des Grenzregimes der DDR in die Hand zu geben, das wissenschaftlichen Ansprüchen weitgehend genügt und auf historischen Fakten beruht.

Gleichzeitig geht es darum, einen Beitrag zu leisten, um den Mythos vom unmenschlichen Grenzregime der DDR, wie er auch nach 1990 von zahlreichen Politikern und Medien unterschiedlichster Couleur weiterhin gepflegt und propagiert wurde, aufzubrechen und das Thema einer sachlichen und wahrheitsgemäßen Betrachtung zuzuführen.

Die einzelnen Sachverhalte wurden auf der Grundlage der im Archiv der IGRA vorhandenen Archivalien und der im Internet zugänglichen Dokumente dargestellt.

Dabei sind wir uns darüber im Klaren, dass einige theoretische Ansätze, insbesondere im Einführungsteil, zu weiteren Diskussionen herausfordern können.

Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben. Es war auch nicht möglich, im Rahmen dieser Arbeit, auf alle Probleme im Detail einzugehen.

Die in den Anlagen als Abschrift wiedergegebenen Dokumente liegen z. T. in unterschiedlichen Übersetzungen, in veränderter äußerer Form oder mit geringfügigen grammatikalischen Korrekturen vor, ohne dass dadurch der sachliche Inhalt verändert wurde. Die angegebene Grenzlänge bezieht sich auf die Festlandgrenze. Das Quellenmaterial zu den Grenzlängen ist vielfältig und z. T. Widersprüchlich.

Im Jahr 1961 wurde die Deutsche Grenzpolizei vom Ministerium des Innern an das Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR umunterstellt. Aus der Deutschen Grenzpolizei wurden anfänglich die Grenztruppen der Nationalen Volksarmee, später die Grenztruppen der DDR. In der Folgezeit änderten sich die Uniformen, die Rechtsvorschriften und militärischen Bestimmungen, die Bewaffnung und Ausrüstung, die Strukturen, die Ausbildung und die Grenzsicherungssysteme.

Eines änderte sich bis 1990 aber grundsätzlich nicht - das Grenzregime der DDR!

Allen ehemaligen Angehörigen der Grenzpolizei bzw. der Grenztruppen, die an der Herausgabe dieser Dokumentation auf die eine oder andere Art beteiligt waren, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Oberst a.D. Frithjof Banisch





 2. Zur fünfundzwanzigsten Wiederkehr der Öffnung der Grenzübergänge der DDR zu Berlin (West) und der BRD und den Hintergründen der Gewaltlosigkeit- Zeitzeugen melden sich zu Wort



Herausgeber: IGRA

Redaktion: Arbeitsgruppe IGRA

Vorbemerkungen

Wenn die IGRA als Interessengemeinschaft die fünfundzwanzigste Wiederkehr des „Mauerfalls“ oder der „Grenzöffnung“ - richtiger gesagt - der Öffnung der Grenzübergangsstellen der DDR zu Berlin ( West ) und zur BRD - zum Anlass nimmt, um Hintergründe und Verlauf dieses gewaltlosen Ereignisses historischer Dimension durch Zeitzeugen zu schildern, so steht das im Einklang mit dem Gesamtanliegen der IGRA. Wir wollen nicht nur archivieren, sondern einen authentischen Beitrag zur Geschichtsbetrachtung der Grenzsicherungsorgane der DDR leisten.

Es gibt Autoren denen es leicht fällt, die Geschehnisse Dank der zwischenzeitlich erworbenen Erkenntnisse, Erfahrungen und der nunmehr auf sie wirkenden gesellschaftlichen Einflüsse zu kommentieren und umfangreich, dem Zeitgeist folgend, zu bewerten.

Unseren Autoren kommt es nicht auf den herrschenden Zeitgeist, sondern eben auf Authentizität an. Es sind Offiziere, die über Jahrzehnte im Kalten Krieg gedient und die militärpolitischen Auseinandersetzungen mit der Gegenseite an der Trennlinie der Systeme hautnah erlebt haben. Sie trugen Verantwortung für gesicherte Staatsgrenzen im Interesse eines gesicherten Friedens in Europa.

Sie zeigen uns deutlich die Konflikte und Widersprüche im Ablauf der Ereignisse 1989 und stellen klar, wer in einem entscheidenden Moment deutscher Geschichte auf Provokationen mit Vernunft reagierte, keine Waffengewalt zuließ, die Waffen gegen fremden Zugriff sicherte und so dazu beitrug, dass sich im Herbst 1989 kein Bürgerkrieg entwickeln konnte.

Während wir uns vorrangig den Tagen im Herbst 1989 widmen, berichten Spitzenmilitärs der DDR in der Sonderausgabe „KOMPASS“ 2014 über ihre Dienstzeit von November 1989 bis Oktober 1990. Sie zeigen die Chronologie der Ereignisse, die auch für das Schicksal der Grenztruppen am Ende der DDR maßgeblich waren. Wir bedanken uns beim „Verband zur Pflege der Traditionen der NVA und der Grenztruppen der DDR“ für die veröffentlichten Beiträge.

Ein herzlicher Dank gilt auch den Mitgliedern der Interessengemeinschaft, die sich der organisatorischen und redaktionellen Arbeit widmeten.

Der Vorstand der IGRA                                                                                                                                                                                                                                                                

 

 



3. Die Entwicklung der Schusswaffengebrauchsbestimmungen der Grenzsicherungsorgane in der Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und in der Deutschen Demokratischen Republik



Herausgeber: IGRA

Redaktion: Oberstleutnant a. D. Roland Potstawa

Vorbemerkungen

Die IGRA versteht sich weiterhin vor allem als Verwalter für Grenzernachlässe und Aufarbeiter der übergebenen Archivalien. Sie sieht sich jedoch auch nach wie vor in der Pflicht, einen eigenständigen Beitrag zur authentischen Darstellung der Geschichte der Grenzpolizei und der Grenztruppen der DDR zu leisten. Dem sollen, wie schon die Broschüre über " Die Entwicklungsetappen der Grenzsicherungsorgane... 1946 bis 1990" , die nachfolgenden Ausarbeitungen dienen.

Dabei  wird das Anliegen verfolgt, eingeordnet in den historischen Kontext, eine Zusammenstellung von bei der IGRA vorhandenen Dokumenten und anderen Archivalien zu veröffentlichen, die einen grundsätzlichen Überblick über die Entwicklung der Schusswaffengebrauchsbestimmungen der Grenzsicherungsorgane in der Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und in der Deutschen Demokratischen Republik geben. Auf politische Begründungen wurde bewusst verzichtet.

Somit sind die Ausarbeitungen sowohl für ehemalige Angehörige der Grenzpolizei bzw. der Grenztruppen der DDR und geschichtsinteressierte Bürger als auch für Historiker gedacht, um sich bei der Auseinandersetzung mit dem Problemkreis Schutz der Staatsgrenze der historischen Wahrheit zu nähren.

Gleichzeitig sollen die Ausarbeitungen einen Beitrag gegen vom Zeitgeist und vom Opportunismus geprägte Erscheinungen der Verfälschung und Verleumdung unserer Geschichte leisten.

Wer an der historischen Wahrheit interessiert ist wird feststellen, dass der Schusswaffengebrauch im Grenzdienst dem internationalen Recht entsprach. Alle Erlasse zum Schusswaffengebrauch haben jegliche Willkür ausgeschlossen und waren nicht auf die gezielte Tötung von Mensch ausgerichtet. Den uns unterstellten sogenannten " Schießbefehl " gab es nicht!

Allen Ehemaligen, die an den Ausarbeitungen auf die eine oder andere Art und Weise beteiligt waren, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.


Oberst a.D. Frithjof Banisch


Berichtigung vom 25.11.2013

Auf der Seite 11 befindet sich in dem Auszug aus dem Befehl Nr. 0208 des Chefs der SMA für das BL Sachsen, unter der Ziffer 7, eine fehlerhafte Kaliberangabe.

Richtigerweise muss es heißen ...Kaliber 7,92 ... !

Die Redaktion




4. Die Entwicklungsetappen der Grenzsicherungsorgane
in der Sowjetischen  Besatzungszone in Deutschland und in der 
Deutschen Demokratischen Republik
1946 BIS 1990



Herausgeber: IGRA

Redaktion: Oberstleutnant a. D.  Roland Potstawa


Vorbemerkungen 

Die IGRA versteht sich vor allem als Verwalter für Grenzernachlässe und Aufbereiter der übergebenen Archivalien. Sie sieht sich jedoch auch in der Pflicht, einen eigenständigen Beitrag zur wahrheitsgemäßen Darstellung der Geschichte der Grenzpolizei und der Grenztruppen der DDR zu leisten. Dem sollen u. a. die nachfolgenden Ausarbeitungen dienen. 

Dabei wird nicht das Anliegen verfolgt, eine eigene Interpretation unserer Geschichte vorzunehmen oder Teile derselben detailliert darzustellen. Dazu fühlen wir uns nicht berufen, denn wir sind Zeitzeugen und keine Historiker. Von daher sind die nachfolgenden Ausarbeitungen ein Versuch, anhand von bekannten Daten und Fakten, die mehr oder weniger prägend waren, die Entwicklungsetappen der Grenzsicherungsorgane in der Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland von 1946 bis 1949 und nachfolgend in der Deutschen Demokratischen Republik bis 1990 darzustellen und in den historischen Kontext einzuordnen, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Auf eine Nennung von Personen wurde bewusst verzichtet.

Aus dieser Sicht heraus, sind die vorliegenden Ausarbeitungen vor allem für ehemalige Angehörige der Grenzpolizei bzw. der Grenztruppen der DDR und geschichtsinteressierte Bürger gedacht, um sich bei der Auseinandersetzung mit dem Problemkreis Schutz der Staatsgrenze der historischen Wahrheit zu nähern, politische und militärische Entscheidungen dazu besser zu verstehen und die eigene Teilhabe und Verantwortung bei der zuverlässigen Sicherung einer der sensibelsten Staatsgrenzen in der Welt richtig einordnen zu können. Gleichzeitig sollen die Ausarbeitungen einen Beitrag gegen vom Zeitgeist und vom Opportunismus geprägte Erscheinungen  der Verfälschung unserer Geschichte leisten. Allein die Tatsache, dass wir 2014 die dritte ergänzte Auflage herausgeben mussten, unterstreicht den Bedarf an derartigen Ausarbeitungen.

Allen Ehemaligen, die an den Ausarbeitungen auf die eine oder andere Weise engagiert beteiligt waren, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Oberst a.D. Frithjof Banisch



Dritte ergänzte und redigierte Auflage 2014

5. Die Bewaffnung der Grenzsicherungsorgane
in der Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und in der
Deutschen Demokratischen Republik



Herausgeber: IGRA

Redaktion: Oberstleutnant a. D. Roland Potstawa

Vorbemerkungen

Wie schon bei den Veröffentlichungen der IGRA in den Jahren 2011 und 2013 geht es auch in der vorliegenden Dokumentation darum, einen eigenständigen Beitrag zur authentischen Darstellung der Geschichte der Grenzpolizei und der Grenztruppen der DDR in den Jahren von 1946 bis 1990 zu leisten und somit nicht nur Sachwalter der übergebenen Archivalien zu sein.

Von daher wird mit dieser Dokumentation das Anliegen verfolgt, sowohl den ehemaligen Angehörigen der Grenzpolizei/Grenztruppen als auch geschichtsinteressierten Bürgern und Historikern, ein Material zur Verfügung zu stellen, das auf der Grundlage historischer Fakten, die grundlegende Bewaffnung der Grenzpolizei bzw. der Grenztruppen in den einzelnen Etappen ihrer Entwicklung zum Inhalt hat. Dabei wird sichtbar, dass die Bewaffnung der Grenzpolizei und der Grenztruppen den jeweiligen ökonomischen Möglichkeiten, dem Stand der militärtechnischen Entwicklungen sowie den sicherheits- bzw. militärpolitischen Erfordernissen an der Staatsgrenze entsprach.

Bei der Darstellung der Bewaffnung wurde der Schwerpunkt auf die in der normalen und verstärkten Grenzsicherung bzw. Grenzüberwachung zum Einsatz gekommenen Waffen gelegt. Darüber hinaus wird aufgezeigt, welche Waffen beim Übergang zur gefechtsmäßigen Grenzsicherung und im Verteidigungsfall den Grenzsicherungsorganen zur Verfügung standen.

Allen ehemaligen Grenzern, die auch dieses Mal an der Erarbeitung der Dokumentation auf die eine oder andere Art beteiligt waren, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Ein besonderer Dank gilt dabei Oberst a. D. Gerhard Popp, der als langjähriger Chef Bewaffnung der Grenztruppen, bis kurz vor seinem Tode, die Ausarbeitungen mit seiner fachlichen Kompetenz begleitet hat.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     Oberst a.D. Frithjof Banisch

 

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